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Sonntag, 7. Februar 2010

Ehren-Grammy für Michael

Am Sonntag, den 31.01.2010 (unserer Zeit 01.02.2010) fand in Los Angeles im Staples Center die 52. Grammy Verleihung statt.
Zuvor konnte man schon lesen, dass Michael mit dem Grammy „Life Achievement Award“ für sein Lebenswerk ausgezeichnet wird. Es stellte sich die Frage, wer diesen Preis entgegen nehmen wird. Mehrere Stellen kündigten an (u.a. auch Vater Joe Jackson), dass Michaels Kinder diesen Preis entgegen nehmen werden. Gesagt wurde, sie würden eine Dankesrede auswendig lernen und hätten einen Song einstudiert. Sollten die Kinder wirklich so früh vermarktet werden? Hätte Michael das so gewollt? Auch wurde angekündigt, dass der 3D-Film „Earth Song“ auf der Leinwand gezeigt werden soll und Usher, Jennifer Hudson, Carrie Underwood, Céline Dion und Smokey Robinson mit Michael zusammen diesen Song singen.


Als es soweit war, betrat zuerst Lionel Richie die Bühne und hielt eine kleine Laudatio, was Michaels Botschaft und Sorge immer war. Im Saal wurden vorher 3D-Brillen ausgelegt. Dann kündigte Lionel die oben genannten Stars an. Das Video wird eingespielt, Michael spricht. Dann singt er die erste Strophe, gefolgt von Céline Dion, Usher, wieder Michael, Carrie Underwood, Jennifer Hudson und Smokey Robinson. Unterhalb der Leinwand sind Naturbilder zu sehen mit Pferden, Vögel, Orcas, Eisbären. Oberhalb der Leinwand werden Bilder von Michael eingeblendet. Am Schluss drehen sich alle 5 zur Leinwand, um Michael zu ehren. Das Publikum steht auf, klatscht begeistert: „Standing Ovation“ vor einem großartigen Künstler, der mit seinem viel zu frühen Tod ein großes schwarzes Loch in der Musikwelt hinterlassen hat!

Anschließend betritt wieder Lionel Richie wieder die Bühne und verkündet, dass Michael für den „Live Achievement Award“ für sein Lebenswerk ausgezeichnet wird. Eine große Überraschung, als Lionel plötzlich Paris und Prince Michael Jackson ankündigt, die den Preis für ihren Daddy entgegennehmen. Das Publikum ist begeistert, klatschen, als würde der King Of Pop selbst kommen. Begleitet wurden die beiden von ihren Cousins Taj, Tarryll und TJ (Söhne Titos), die uns auch als „3T“ bekannt sind. Als Paris und Prince Michael auf der Bühne sind, wird erstmal Lionel von ihnen in de Arm genommen, dann nimmt Prince Michael den Preis entgegen. Die Kids tragen eine rote Armbinde, genauso wie Michael sie immer trug. Paris trug eine weiße Rüschenbluse und Prince Michael ein weißes Hemd mit einem schwarzen Schlips. Sie tragen die Hose, die ihr Vater auf dem „Bad“-Cover trug. Sie wirken reifer. Man sieht, wie sehr sie die letzten Monate seit dem Tod ihres Vaters mitgenommen hat. Sie haben sich phantastisch entwickelt und durch ihr selbstsicheres Auftreten erkennt man sofort: Das sind Michaels Kinder! Blanket war zu ängstlich, um mit auf die Bühne zu gehen. Er befand sich hinter den Kulissen.
Prince Michael geht ans Mikrofon, um eine Dankesrede zu halten:


„Wir sind stolz, im Namen unseres Vaters Michael Jackson diesen Preis entgegenzunehmen. Als erstes wollen wir Gott danken, der in den vergangenen sieben Monaten auf uns Acht gegeben hat. Und unserer Großmutter und Großvater für ihre Liebe und Unterstützung.“

Zwischendurch muss Prince Michael immer etwas schlucken. Er spricht klar und deutlich. Er hatte die ganze Woche geübt, um diese Rede auswendig zu lernen und genauso professionell zu wirken, wie sein Vater. Keiner hätte es ihm übel genommen, wenn er es von einem Zettel abgelesen hätte. Aber man konnte sogar durch den Fernseher spüren, dass er es so wollte (ganz der Vater)!

„Wir möchten auch den Fans danken. Unser Vater liebte euch so sehr, weil ihr immer für ihn da wart. Unser Vater sorgte sich sehr um den Planeten und die Menschheit. Durch seine harte Arbeit und Hingabe half er vielen Wohltätigkeitsorganisationen und spendete an alle von ihnen. Durch all seine Lieder war seine Botschaft einfach: Liebe. Wir werden weiterhin diese Botschaft verbreiten.“

Dann trat Paris kurz ans Mikrofon und sagte die Worte:

„Danke. Wir lieben Dich, Daddy.”

Prince Michael und Paris: Euer Daddy wäre sehr stolz auf Euch!

Das Youtube-Video ist leider nicht mehr durch Grammys verfügbar.

Dienstag, 3. November 2009

"This Is It" ist ein MUSS

Hier ein Bericht über den Doku-Film „This Is It“ von Michael Jackson in eigener Sache und wie er auf mich wirkte:

Am Sonntag, den 01. November 2009 ging ich mit einer lieben Freundin und meiner Mutter zur Vorstellung um 12:30 Uhr. Der Kinosaal war nicht sehr voll, es waren vielleicht so bis zu 15 Leutchen drin. Das mag an der Uhrzeit liegen und daran, dass in Bremen der letzte Freimarktstag war. Das Wetter war gut, nicht sonderlich kalt und trocken. Die Karten hatte ich am 28. September 2009 besorgt, ich nahm Sitzplätze mittig, damit wir die ganze Leinwand im Visier hatten. Nach einem Programm-Hinweis für einen anderen Film fing auch schon „This Is It“ an.

Als erstes kamen die Tänzer zu Wort, die es nach dem Vortanzen geschafft hatten, zu Michaels besten Tänzern zu zählen. Viele davon hatten vor Freude Tränen in den Augen. Im Vorspann wurde dann per Text gezeigt, dass diese Aufnahmen nur für private Zwecke gemacht wurden. Dann wurde gezeigt, wie die Konzertreihe von 50 Konzerten begonnen hätten. Da kamen mir schon die ersten Tränen mit den Gedanken: „Wahnsinn! Das wäre ja wieder super geworden!“ Aber das kannten wir ja von ihm: immer was Besonderes, was noch nie jemand zuvor brachte! Man sah einen Michael Jackson, wie man ihn noch nie zuvor gesehen und erlebt hatte – jedenfalls nicht als Fan! Meine Augen richteten sich hauptsächlich auf Michael. Ich ließ ihn nicht aus den Augen, musste alles an seinen Bewegungen, seinem Gesprochenen, seine Stimme, sein Lachen und seinen Gesang in mich aufsaugen. Oft wurde er von Kenny Ortega gefragt, ob alles in Ordnung sei, ob es ihm gut ginge, ob er was braucht, ob er zufrieden ist. Michael antwortete immer, es sei alles okay, worauf Kenny sich jedes Mal für seine Antwort bedankte und Michael das Gespräch mit einem „God Bless You“ (Gott beschütze Dich) beendete. Auch forderte Kenny ihn auf, sich Wasser zu holen, nachdem Michael gesungen oder getanzt hatte. Einmal nach der Bitte, Wasser zu holen, sang Michael „Water, Water“.

Die Anweisungen, die Michael seinen Tänzern, seinen Musikern, seinen Produzenten gab, gab er mit einer ruhigen, aber bestimmten Stimme. Und oft sagte er dahinter „ich sage es mit Liebe“. Nicht nur die Crew hatte Respekt vor dem King Of Pop – nein auch Michael zeigte Respekt gegenüber seiner Crew. Einige Songs sang Michael bei den Proben nicht vollständig (ist üblich bei Proben), da er seine Stimme schonen wollte. Aber man merkte: das Singen war ihm in die Wiege gelegt worden, er konnte nicht anders. Jedes Mal wenn Spezial Effekte gezeigt wurden, die für die Konzerte geplant waren, kamen mir die Tränen. Ich habe Michael 3 Mal live sehen dürfen, ich kenne seine Konzerte, weiß, was er auf der Bühne leistet. Mir kamen deshalb die Tränen, weil ich noch einmal richtig spürte, was wir verpassen, nie mehr zu sehen bekommen werden! Hier und da war schon ein wenig zu spüren, dass man einen 50jährigen vor sich hatte, der seit 12 Jahren keine Konzerte mehr gab. Aber wenn er loslegte, sah man einen Michael Jackson wie zur Bad-, Dangerous- und HIStory-World-Tour. Sein Lachen unvergesslich, süß und ansteckend. Am Ende setzte dann der Song „This Is It“ ein – da war es für mich vorbei, ich konnte nicht mehr anders: ich fing zu weinen an. Meine Freundin saß rechts von mir. Auch sie musste während des Films an manchen Stellen mit den Tränen kämpfen. Als sie mich dann sah, dass ich mich nicht mehr am Schluss an mich halten konnte, konnte sie es auch nicht mehr. Sie reichte mir ihre Hand, die ich dann ganz doll festhielt und bis zum wirklichen Ende des Films nicht mehr losließ. Zum Schluss las man, dass der Film seinen Kindern und seinen Eltern gewidmet ist. Als wir das Kino anschließend verließen, kamen wir uns vor, als kämen wir gerade von einer Beerdigung.

Bevor der Film überhaupt am 28. Oktober 2009 in den Kinos anlief, wurde er ja schon von den Medien zerrissen! Man sah kleine Ausschnitte von höchstens 2 Minuten und meinte, sich schon darüber ein Urteil erlauben zu können. Es wurde viel spekuliert, „angebliche“ Freunde meldeten sich zu Wort, wo sie behaupteten, Michael sei sehr Medikamentenabhängig.
Dieser Film räumt mit allen Spekulationen auf!
Als erstes ist in keinster Weise was von irgendeiner Abhängigkeit zu sehen. Michael war fit – nur hier und da ein wenig erschöpft. Aber das ist normal. Wer das immer noch anzweifelt, sollte erstmal das leisten, was er bei den Proben geleistet hat – dann lasse ich mich gerne belehren! Dass er Medikamente gegen Schmerzen nahm, ist vorstellbar. Immerhin darf man nicht vergessen, dass er in den 80ern schwere Verbrennungen 2. und 3. Grades an der Kopfhaut erlitt, die durch die Pyrotechnik eines Pepsi-Werbespot entstanden! Wer sich schon mal an einer Kerze oder Herdplatte oder Bügeleisen verbrannt hat, kann sich mal ausmalen, was dieser Mann für Schmerzen hatte. Dass er mal an Schlaflosigkeit litt, ist auch nachvollziehbar. Immerhin hatte er sehr unter Druck gestanden. Nicht nur wegen der 50 Konzerte, die er zu geben hatte (obwohl nur 10 seinerseits geplant waren) – er setzte sich auch selbst unter Druck. Er wollte für seine Kinder und seine Fans eine fantastische und einmalige Show abliefern zum Abschluss. Wer da nicht automatisch selbst unter Druck steht, kann sich gerne melden. Er war nun mal ein Perfektionist! Und er wollte mit den Konzerten zeigen, dass er wirklich der KING OF POP ist! Er wusste genau, was er wollte und das setzte er durch. Jemand, der seinen Tod nur vortäuschen will, kniet sich nicht so in die Arbeit. Und auch ein Abhängiger (egal ob Medikamente oder Drogen) kann niemals so fit sein. Ein Abhängiger wirkt benommen, ist nicht immer bei der Sache. Auch ist nichts in dem Film davon zu erkennen, dass man nur die Szenen herausgesucht hat, um seinen Zustand zu beschönigen!

Dieser Film ist eine Hommage an Michael. Wer noch immer mit sich kämpft, den Film anzuschauen oder nicht, kann ich nur nahe legen: Geht in den Film und schaut ihn Euch an. Überzeugt Euch selbst! Geht nicht mit den Gedanken daran, dass Sony und AEG Live sich nur an seinem Tod bereichern will. Das ist FALSCH!!! Dieser Film handelt nur von den Proben für die Konzerte, die Michael seit Juli 2009 gegeben hätte. Und diese Proben sind das Konzert, weil die Konzerte leider nie mehr stattfinden werden. Man muss nicht in die USA reisen, um Michael sehen zu können – nein! Michael kommt noch einmal zu uns in die Stadt, damit wir ihn noch einmal sehen können: EIN LETZTES MAL! Der Unterschied ist nur: wir sind bei den Proben dabei! Mit diesem Gefühl sollte man ins Kino gehen!

Ich erwähnte ja, dass im Vorspann gezeigt wurde, dass die Aufnahmen für private Zwecke gemacht wurden. Es war schon immer so, dass Michael seine Konzerte aufnehmen ließ. Er schaute sich die später an, um Veränderungen und Verbesserungen vornehmen zu können, wenn er mit etwas oder mit sich selbst nicht zufrieden war.
Ich bin mir sicher, dass...
1.) ...Michael diese 50 Konzerte durch gestanden hätte. Es war nicht so, wie behauptet wurde, dass er 9 Monate diese Konzerte gegeben hätte! Die Konzertreihe wurde in zwei Teile geteilt. Der 1. Teil wäre vom 13. July bis 29. September 2009 gegangen. Zwischen den Konzerten liegen 2 bis 7 Tage Pause! Der 2. Teil hätte vom 7. Januar bis 6. März 2010 stattgefunden. Hierbei ebenfalls 2 bis 7 Tage Pause zwischen den einzelnen Konzerten! Und tief in meinem Inneren weiß ich, dass Michael diese 50 Konzerte auch durchstehen wollte. Er wusste, dass viele nicht mehr an ihm glaubten (Neider, Kritiker, Feinde, Medien) und denen wollte er es zeigen!

und

2.) ...er am Ende der Konzerte bzw. Tournee selbst eine DVD herausgebracht hätte, mit den besten Szenen der Konzerte inkl. Behind-The-Scence-Ausschnitte! Dafür wurden die Aufnahmen gemacht. Und es wären mehr als 100 Stunden Filmmaterial geworden.

Für eine Konzertkarte hätte man mehr ausgegeben, als für eine Kinokarte. Aber die Konzerte gibt es nicht mehr. Der Film ist das LETZTE „Konzert“, das wir von Michael sehen werden! Danach wird es leider nichts mehr Neues geben! Das sollte man nicht vergessen. Denn: „THIS IS IT“!

Die USA haben eine Verlängerung des Films angekündigt. Dort wird er noch bis Ende November, dem Thanksgiving-Wochenende gezeigt. In anderen Ländern richtet es sich je nach Nachfrage und Bedarf. Daher sollte man nicht lange überlegen, sondern jetzt noch innerhalb der offiziellen zwei Wochen die Chance nutzen, den Film zu schauen. Denn es kann sein, dass Euer Kino keine Verlängerung macht! Und wer noch nie ein Konzert von Michael besuchen konnte, sollte ebenfalls ins Kino gehen. Denn der Sound der Kinoboxen ist vergleichbar, mit dem eines Konzertes von ihm. Das sollte man sich nicht entgehen lassen und es werden 111 unvergessliche Minuten!

Ich danke Mr. Kenny Ortega für diese wunderbare Hommage an Michael Jackson.
Ich danke meiner Freundin G., dass sie bei mir war und meine Hand hielt.



UPDATE: Sony hat auf der offiziellen Michael Jackson-Website bekannt gegeben, dass auch in Deutschland der Film "This Is It" in die Verlängerung geht und bis zum 25. November 2009 in den Kinos zu sehen ist. So erhält jeder die Möglichkeit, diesen Film zu sehen. Tickets weiter an den Kinokassen erhältlich.

Sonntag, 20. September 2009

Janet probt für ihre VMA-Performance
Janet denkt über ihre VMA-Performance nach
Janets Hoffnung nach den MTV VMA

Janet hofft, dass Michael [vom Himmel] ihre Tribute-Performance bei den MTV Video Music Awards gesehen und genossen hat. Das sagte sie in einem Interview mit MTV nach der Awards-Verleihung.

Samstag, 19. September 2009

Madonna: "Perfekte Hommage an Michael"

Die Sängerin Madonna lobte Janets Performance gegenüber der Zeitung „Daily Mirror“. „Janets Leistung war erstaunlich. Die perfekte Hommage an ihren Bruder.“

Nach dem Auftritt trafen sich Janet und Madonna in dem Restaurant „Butter“ in New York, aßen gemeinsam zu Abend. Man hat gehört, dass sie sich darüber unterhielten, ein gemeinsames Projekt zu machen in Gedenken an Michael.

Na, warten wir es ab. Wäre eine große Sache in der Musikgeschichte, zwei Top-Sängerinnen in einem gemeinsamen Projekt!

Dienstag, 15. September 2009

MJ-Tribute Konzert in Wien verschoben

Das für den 26. September 2009 in Wien geplante Michael Jackson Tribute-Konzert ist auf Juni 2010 verschoben worden und wird in London stattfinden.
8 Wochen waren für die Vorbereitungen einfach zu kurz. Viele Stars konnten ihre Termine nicht verschieben.

Ich selbst hätte mich zwar drüber gefreut, wenn ich es im TV gesehen hätte - fand es aber selbst zu früh. Die Familie soll erstmal zur Ruhe kommen, denn es gibt noch sehr viele offene Fragen und Unklarheiten. Lieber das Tribute-Konzert an seinem ersten Todestag stattfinden lassen. Bis dahin, denke ich, wird der Familie - vor allem Michaels Kindern - dieser Schritt, dem Konzert beizuwohnen, nicht mehr so schwer fallen, wie jetzt: die Wunden sind noch zu frisch.

Montag, 14. September 2009

MTV Video Music Awards 2009

Am 13.09.2009 fand die o.g. Awards-Verleihung statt. Es begann mit einer kleinen Rede von der Sängerin Madonna, die ebenfalls während ihrer World-Tour Michael gleich nach seinem Tod auf den Konzerten ehrte. Auf einer riesengroßen Leinwand auf der Bühne wurde die Einleitung, die mit "Thriller" begann, gezeigt. Ab diesen Augenblick zeigt sich Janet als Executive-Producer für die beginnende Performance verantwortlich: 20 Tänzer, die alle im Laufe der Jahre mit Michael zusammen gearbeitet hatten, hatte Janet zusammen getrommelt. Auf der Leinwand ist das Video "Thriller" zu sehen, während einige Tänzer/innen im passenden Outfit auf der Bühne die Choreographie darbieten - synchron zu dem Video. Anschließend folgte das Video "Bad", weitere Tänzer/innen betreten die Bühne und tanzen synchron zu dem Video die Choreographie. Dann die Anfänge zu "Scream", die letzten Tänzer/innen betreten die Bühne. Hinten wird eine Wand mit einem Spiegel hochgefahren. Die Tänzer/innen stehen regungslos auf der Bühne. Da passiert es: der Spiegel zerbricht und heraus tritt: JANET. Wow! Ein letztes Mal tanzen die Tänzer/innen mit Michael auf der Bühne und Janet singt ihren Part aus dem Song "Scream" ein letztes Mal im Duett und übernimmt einen Teil seiner Bewegungen. Am Ende der Performance wird Janet mit den Tänzer/innen von einem riesigen Applaus belohnt. Ab da sieht man, dass ihr dieser Auftritt sehr schwer fiel und es sie sehr viel Überwindung gekostet hat. Sie schaut nach oben, ihre Augen werden feucht. Ihr Blick sagt: "Danke Mike, ich liebe und vermisse Dich", dann verbeugt sie sich tief vor den Fans. Ein leichter schwarzer Strich ist von ihrem linken Auge an die Wange entlang zu sehen: eine Träne zeigt ihren Weg.

Es war Janet's zweiter öffentlicher Auftritt seit Michaels Tod. Michael wäre sehr stolz auf sie gewesen und die Performance war genau im Sinne und Stil von Michael. Er und Janet haben vieles gemeinsam und wenn der Altersunterschied zwischen ihnen nicht 8 Jahre betragen würde, könnte man meinen: Janet ist Michaels Zwilling!